
Der blinde Fleck in der europäischen Cyber-Berichterstattung: Wir orientieren uns an den falschen KPIs 📊
In den Niederlanden messen und wissen wir viel.
Die tatsächliche Zahl liegt wahrscheinlich höher.
Was wir nicht messen, ist, wie viele Unternehmen daran zugrunde gehen.
📝 Insolvenzen werden erfasst als:
Dabei kann dies genauso gut die Folge eines Datenlecks oder eines Ransomware-Vorfalls sein.
International sehen wir die Auswirkungen jedoch in einzelnen Fällen:
Das sind keine Vorfälle.
Das sind Kontinuitätsrisiken.
Solange wir diesen Zusammenhang nicht herstellen, unterschätzen wir strukturell die Auswirkungen von Cybervorfällen und betrachten sie als ein IT-Problem.
In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um ein Existenzrisiko –
und gehört daher an den Vorstandstisch, nicht nur in den IT-Bereich.
Der wichtigste KPI lautet nicht:
„Wie viele Vorfälle hatten wir?“
Sondern:
„Wie viele dieser Vorfälle hätten unser Unternehmen zum Scheitern bringen können?“